Die besten Pflanzen für offene und geschlossene Terrarien
Welche Pflanzen passen in ein offenes, welche in ein geschlossenes Terrarium? Luftfeuchtigkeit, Wasser und Licht entscheiden - so wählst du richtig.
Die besten Pflanzen für ein offenes und ein geschlossenes Terrarium
Kurz gesagt: In ein geschlossenes Terrarium gehören Pflanzen, die hohe Luftfeuchtigkeit mögen, etwa Fittonia, Farne und Asparagus. In ein offenes Terrarium passen Pflanzen, die trockenere Luft vertragen, wie Sukkulenten und Kakteen. Der Unterschied liegt im Ökosystem: Ein geschlossenes Terrarium hält seine Feuchtigkeit selbst, ein offenes nicht. So triffst du die richtige Wahl.
Der Unterschied zwischen offenem und geschlossenem Terrarium
Ein geschlossenes Terrarium ist ein kleines Ökosystem, das Wasser und Luftfeuchtigkeit weitgehend selbst reguliert. Feuchtigkeit verdunstet, schlägt sich am Glas nieder und gelangt zurück in die Erde. Deshalb musst du oft nur ein- oder zweimal im Jahr gießen. Ein offenes Terrarium hat keinen Deckel oder Korken, der die Feuchtigkeit hält. Die Luft ist trockener, die Erde trocknet schneller aus, und du gießt häufiger.
Dieser Unterschied entscheidet, welche Pflanzen gedeihen. Eine Pflanze, die ein feuchtes, geschütztes Umfeld liebt, fühlt sich im geschlossenen Terrarium wohl. Eine Pflanze, die Trockenheit verträgt und nasse Wurzeln nicht mag, gehört in ein offenes.
Welche Pflanzen für ein geschlossenes Terrarium?
Für ein geschlossenes Terrarium suchst du Pflanzen, die klein bleiben, mit Schatten oder indirektem Licht zurechtkommen und hohe Luftfeuchtigkeit mögen. Drei Klassiker:
- Fittonia (Mosaikpflanze): niedrig wachsend, mit auffällig gefärbten Blattadern. Sie liebt Feuchtigkeit und ist daher eine der beliebtesten Terrarienpflanzen.
- Farne: Sie wachsen gern in feuchter, geschützter Umgebung und geben deinem Terrarium eine weiche, waldige Anmutung.
- Asparagus: Mit seinem feinen, luftigen Laub bildet er einen schönen Kontrast zu breiteren Blättern.
Genau diese Kombination steckt in der Sam XL: ein Terrarium mit LED-Korken, geliefert mit Asparagus, Farn und Fittonia White Tiger, dazu frisches Kissenmoos, Terrarienerde, Blähton, Aktivkohle und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Alles, was du für dein eigenes geschlossenes Ökosystem brauchst, liegt im Karton.
Welche Pflanzen für ein offenes Terrarium?
Ein offenes Terrarium bietet mehr Belüftung und trockenere Luft, also ändert sich die Pflanzenwahl. Sukkulenten und Kakteen sind die bekannteste Option, denn sie speichern Wasser in Blättern oder Stamm und mögen keine dauerhafte Feuchtigkeit. Gib ihnen viel Licht und ein gut durchlässiges Substrat und gieße sparsam.
Wichtig: Feuchtigkeitsliebende Pflanzen wie Fittonia trocknen im offenen Terrarium schnell aus und bekommen braune Ränder. Mische deshalb nie trockenheitsliebende und feuchtigkeitsliebende Arten im selben Glas. Wissen, welche Pflanzen wirklich nicht in ein geschlossenes Terrarium gehören? Lies unseren Artikel über Pflanzen, die du im geschlossenen Terrarium vermeiden solltest.
Licht, Wasser und Pflege im Vergleich
Licht
Beide Arten stehen am besten hell, aber ohne direkte Sonne. Glas wirkt wie ein Brennglas: In der prallen Sonne kann es innen schnell zu warm werden. Ein Terrarium mit LED-Licht, wie die Sam XL mit LED-Korken, gibt dir zudem mehr Freiheit bei der Platzwahl.
Wasser
Ein geschlossenes Terrarium braucht oft nur ein- bis zweimal im Jahr Wasser. Ein offenes Terrarium bekommt je nach Pflanzen regelmäßig etwas Wasser. In beiden Fällen gilt: lieber zu wenig als zu viel, denn Staunässe führt zu Fäulnis.
Pflege
Beim geschlossenen Terrarium ist es sinnvoll, es einmal im Monat für ein paar Stunden zu öffnen, damit frische Luft hineinkommt. Entferne welke Blätter und schneide zu groß gewordene Pflanzen zurück. Ein offenes Terrarium braucht mehr Aufmerksamkeit bei der Bodenfeuchtigkeit, ist dafür aber leichter zugänglich.
So findest du, was zu dir passt
Überlege dir deine Situation. Willst du möglichst wenig Pflegeaufwand und einen üppigen, waldigen Look? Dann wähle ein geschlossenes Terrarium mit feuchtigkeitsliebenden Pflanzen. Magst du einen hellen, sonnigen Platz und den Charakter von Sukkulenten oder Kakteen? Dann passt ein offenes Terrarium besser. Entscheidend ist, dass du Pflanzen wählst, die dieselben Bedingungen mögen.
Möchtest du ein geschlossenes Terrarium selbst bepflanzen oder ein bestehendes neu gestalten? Stöbere in unseren Terrarienpflanzen und wähle eine passende Kombination.
Häufige Fragen
Kann ich Sukkulenten in ein geschlossenes Terrarium setzen?
Das ist keine gute Idee. Sukkulenten mögen trockene Luft und viel Licht, ein geschlossenes Terrarium bleibt dagegen feucht. Setze sie lieber in ein offenes Terrarium.
Wie oft muss ich ein geschlossenes Terrarium gießen?
Dank des geschlossenen Kreislaufs reicht oft ein- bis zweimal im Jahr. Öffne das Terrarium außerdem einmal im Monat für ein paar Stunden für frische Luft.
Darf ich verschiedene Pflanzenarten mischen?
Ja, solange sie dieselben Bedingungen mögen. Kombiniere Feuchtigkeitsliebhaber mit Feuchtigkeitsliebhabern und Trockenheitsliebhaber mit Trockenheitsliebhabern, aber nicht beide zusammen.
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